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02.05.2011



Lange habe ich keine Zeit gefunden unsere "Neue" vorzustellen. Aber da wir lieber auf dem Wasser sind als vor dem Computer ... (lesen)

04.07.2010



Lesestoff für die die nicht mit dabei waren oder auch die, die es aus einer anderen Perspektive sehen möchten. Mein Reisebericht.

20.06.2010



Rein formal bin ich jetzt dazu befähigt ein Sportboot auf Seeschifffahrtsstrassen zu führen. Die Prüfung zum Sportbootführerschein See habe ich absolviert und bestanden. Jetzt kann die Jollenwanderung (obwohl der Führerschein dafür nicht zwingend erforderlich gewesen wäre) auch aus der Sicht beginnen.


Unsere "Neue"
Lange habe ich keine Zeit gefunden unsere "Neue" vorzustellen. Aber da wir lieber auf dem Wasser sind als vor dem Computer, möge man mir das nachsehen. Hier ein paar Infos in aller Kürze.
Mit vier Personen war ein halbwegs gemütliches segeln, in unseren Augen, auf einer 5 Meter langen Jolle nicht möglich.
Schon länger spielte ich mit dem Gedanken ein familientauglicheres Boot zu erstehen. Meine Vorstellung war dabei ein nicht zu langes, breites, schweres, trailerbares Kielboot mit Platz für uns Vier. Nun da ich, wie die meisten Segler, alles an Literatur rund um den Segelsport förmlich verschlinge, ist mir auch der Törnbericht von Hans Habeck "Mal seh'n wie weit wir kommen" in die Hände gefallen.
Ich weiß noch, dass ich an einigen Stellen im Text verwundert mit dem Kopf geschüttelt habe. Trotzdem gehört der Familie mein voller Respekt, auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann mit unserer "Ente" (so heißt unsere Neue) solch ein Abenteuer zu bestehen.
Aber genau seit diesem Zeitpunkt hat mich die Etap 21i nicht mehr losgelassen. Immer und immer wieder durchsuchte ich die diversen Gebrauchtbootmärkte. Durch Zufall durchblätterte ich Anfang 2010 dann den Anzeigenteil einer Firma gerade mal 50km von uns entfernt.
Die dort angebotene Etap war genau das was ich suchte. Nach einer, zugegeben, kurzen Familienratsitzung und anschließenden Telefonat mit dem Agenturinhaber saßen wir auch schon im Auto zum Besichtigungstermin.
Es war nicht nur Liebe auf den ersten Blick, als die Scheune sich öffnete, nein ich brannte förmlich lichterloh. Da stand sie unter einer staubigen Plane und mit 13 Jahren gerade mal ein Teenager.
Der Eigner, ein älterer Herr, musste sich aus gesundlichen Gründen von ihr trennen.
Nach kurzer Bedenkzeit wurden wir uns schließlich einig und wir wurden zu den neuen Eignern der "Ente".



Und fliegen kann sie auch ....




© 2009-2011 Udo Borowski